00:00:05: Ich habe zum Beispiel in meinem Federtasche, in der Schule die Motivationsstimmbill.
00:00:12: Es ist so schön!
00:00:13: Da war ich damals in der Grundschule benutzt und habe damals eine kleine Experiment gemacht.
00:00:20: Sollte ich das im Erwachsene-Bildung auch benutzen?
00:00:23: Wie klingt das?
00:00:24: Ich probiere mal.
00:00:27: Ob blubs alle applaudiert.
00:00:28: Die Stimme war total richtig schön in der Klasse Und seitdem vermehren sich die Stempel bei mir.
00:01:05: Thema waren außerdem die Übersetzung vom Deutschen ins Arabische und umgekehrt.
00:01:10: Und auch der Umgang mit Traumata bei Geflüchteten Menschen.
00:01:13: Im Anschluss an das Gespräch mit Hassan Al-Tizini schaut meine Kollegin Lisa, mit Stefan Lesker von der Uni Rostock auf den Orient – und wie Texte von dort nach Europa kamen!
00:01:27: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Kapitelrauschen heute aus Rostok.
00:01:32: Zu Besuch ist nämlich Hassan al Tizini.
00:01:35: Erst mal hallo und herzlich Willkommen Hassan.
00:01:37: Hallo, guten Tag, hallo Marie.
00:01:39: Er wohnt in Greifswald und kommt eigentlich aus Syrien-Kamer bei Zwei-Tausendviertzen nach Greifswald und hat dort Deutsch als Zweitsprache studiert und unterrichtet jetzt auch Deutsch als Lehrkraft für Deutsch als zweit- und Fremdsprache und engagiert sich aber auch sonst ganz viel für geflüchtete Menschen Schreibt auch selber, aber darauf werden wir später blicken.
00:02:00: Zu Beginn der Folge starten wir immer mit einem kleinen Entschlieder-Oder-Fragespiel und da will ich direkt mal loslegen und dich fragen magst du lieber den Frühling oder den Herbst?
00:02:10: Frühling.
00:02:12: Trinkst du Lieber Kaffee oder Tee?
00:02:14: Kaffees.
00:02:15: Wenn Du ein Buch liest, magst Du es lieber wenn's Hardcover ist oder Taschenbuch?
00:02:21: Taschenbuch
00:02:22: Liest Du lieber oder schreibst Du lieber selber?
00:02:24: Beide!
00:02:27: Eher am Schreibtisch oder auf dem Bett?
00:02:29: Oder auf der Couch?
00:02:32: Schreiben, nein.
00:02:32: Lieber am Schraubtisch!
00:02:34: Auf Papier oder am Laptop?
00:02:36: Papier.
00:02:37: Machst du lieber Prosa- oder Lyrik?
00:02:39: Prosa.
00:02:40: Arbeitest du lieber mit Menschen zusammen... ...oder ein bisschen alleine im stillen Kämmerlein?
00:02:45: Sehr gerne mit Menschen.
00:02:46: Gibst du den Workshop lieber oder nimmst du am Workshop Teil?
00:02:50: Eigentlich beide.
00:02:51: Manchmal so und manchmal so aber ich mache das gerne Workshop.
00:02:54: Du hast ja auch vier Jahre lang den Workshop-gefundene Briefe, Letters Found geleitet und da sind Geschichten, Gedichte und Essays erstanden von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte die von ihren Erfahrungen hier in MV erzählen.
00:03:09: Von ihrer Flucht, von ihren Hoffnungen und auch ihren Wünschen.
00:03:12: Und seit Jahrzehnteilzehn leitest du den Workshop für Menschen mit Migrationsbiografie in Greifswald?
00:03:19: Wie bist du dazu gekommen diesen Workshop zu leiten?
00:03:23: Ich bin auf dem Workshop gekommen, ich hatte damals im Jahr ... ... eine Präsentation
00:03:30: zwischen Sozialzentrum.
00:03:32: Habe dort gearbeitet
00:03:34: und ich hätte eine Präsentation zum
00:03:35: Thema
00:03:36: Spracherwerb bei traumatisierten Menschen.
00:03:39: Und dort habe ich
00:03:40: Friedrich,
00:03:40: Projektleiter kennengelernt.
00:03:43: Er hat mich auf das Workshop aufmerksam gemacht und hat mir erzählt über das Projekt und hat mich angesprochen.
00:03:55: Und ich fand, dass es total so schön
00:03:57: ist... ...und ich habe das
00:03:58: gesagt okay, ich bewerbe mich sofort!
00:04:01: So ist es.
00:04:02: Schwertpunkte von diesem Workshop waren ja die drei Worte oder drei Themen Freundschaft, Natur- und Heimaterinnerung.
00:04:10: Warum hast du genau diese drei Schwerpunkte ausgewählt für deinen Workshop?
00:04:14: Also wenn ein Mensch migriert ist dann Und besonders auch, wenn die Menschen auch gezwungen zu migrieren.
00:04:23: Nämlich z.B.
00:04:24: auch Syrer, Afghana, Ukraine zum Beispiel.
00:04:27: Die
00:04:29: Hauptbesucher meines Workshops
00:04:31: und das Thema Heimat
00:04:33: beschäftigen die Teilnehmer sehr oft.
00:04:36: Das ist im Kopf verankert.
00:04:38: Das vergisst man Heimat nicht.
00:04:40: Beschäftigen sich... Ich sehe es in Unterricht auch, dass ich zum Beispiel auf dem Thema Heimat sprechen möchte.
00:04:49: über Heimat.
00:04:51: Sondern wenn wir Fotos haben, das sieht auch genauso wie im Kiew, genauso wie in Damaskus, genau so wie in Kabul – die Situation sehr….
00:04:59: Und deshalb habe ich die Themen was auch die Teilnehmer interessieren und das war Thema Heimat!
00:05:05: Natur hat mit Greifsverzutun und im V. Wir haben eine sehr schöne Ecke dort, sehr viel Natur.
00:05:14: Die Natur ist die beste Medizin auch.
00:05:18: Und die Teilnehmer gehen oft in die Natur und sie interessieren sich auch für den Natur, das sehe ich im Unterricht.
00:05:24: wenn wir eine Foto haben mit Natur dann sprechen sehr viel Aktivitäten und das habe ich ausgewählt weil einfach die Teilnahme interessieren Sie sich dafür?
00:05:35: und Freundschaft.
00:05:36: wenn man in einem fremden Kultur ist schwer und nicht einfach eine Freundschaft abzuschließen Und ich hatte das Thema vielleicht um ein Detailnehmer-Anregung, wie kann man auch eine Freundschaft abschließen und wie wichtig ist das für uns auch?
00:05:55: Freundschaft.
00:05:56: Ja!
00:05:57: Wenn Sie schreiben über die Freundschaft oder einen guten Freund denn das Emotion löst sehr schöne Emotions aus wenn sie erinnern an einem guten Freund oder gute Freundin.
00:06:09: Jetzt haben wir ja schon gehört, du bist auch aus Syrien nach Deutschland gekommen.
00:06:14: Was haben dir denn diese drei Worte bedeutet?
00:06:17: Diese drei Themen damals?
00:06:20: Also Thema Heimat ist für mich das sehr wichtig bis zur Zeit auch.
00:06:25: Man denkt sehr viel an Heimat.
00:06:28: Besonders wenn man Nachrichten sieht und liest es nicht so einfach.
00:06:33: Thema Natur.
00:06:34: also wenn man wirklich manchmal so stressige Tagen hat, flieht man sofort in die Natur.
00:06:42: Ich sage immer, das ist eine Zitat aus dem Workshop.
00:06:45: Natur ist die Tankstelle für uns!
00:06:50: Ich danke positive Energie.
00:06:53: Freundschaft braucht jemanden jeden Tag mit ihm zu sprechen über Probleme oder einfach um einen Rat zu bitten.
00:07:02: Ich schreibe ja im Workshop mehrsprachig, also sowohl auf den Muttersprachen von den Menschen als auch auf Deutsch.
00:07:09: Wie kann denn so ein Workshop zum Schreiben oder generell einen Kunstworkshop helfen um Deutsch zu lernen?
00:07:16: Oh die hilft.
00:07:17: sehr schön!
00:07:18: Sehr viel auch ich sehe das bei mir beim Talimenten.
00:07:22: am Anfang kam mit einem niedrigem Sprachniveau.
00:07:25: Ich habe mit ihnen begonnen und auch mit einfachen Texten.
00:07:28: aber wenn sie sehen Da gibt es auch der Freund und der Setznachbar aus dem höheren Sprachniveau.
00:07:38: Und so lernen sie sich voneinander auch über den Austausch, ja?
00:07:43: Und sie interessieren sich die Geschichte auch anderer Person zu hören weil es gibt Gemeinsamkeiten!
00:07:49: Das ist das schon ein Literatur auch, ne?
00:07:52: Schafft auch Nähe wenn man eine Geschichte hört von einem anderen Personen und man sieht sich in dieser Situation Und so entsteht Nähe auch.
00:08:03: Und sie lernen auch von dem Texte, die vom Setz Nachbar geschrieben wurden.
00:08:08: Jetzt lernen ja vielleicht nicht nur die Menschen, die bei dir den Workshop besuchen, sondern auch du hast du irgendwas gelernt in den Jahren, in denen du diesen Workshop geleitet hast?
00:08:18: Ich habe sehr viel gelernt in diesem Workshop.
00:08:21: Ich habe gelernt Geduld erst mal.
00:08:24: Am Anfang habe ich auch gedacht, das ist richtig schwierig.
00:08:27: Ich hatte Teilnehmer, die wollten schreiben mit all eins Niveau Ganz, ganz banale Deutschkenntnisse.
00:08:34: Aber ich war mit ihm wirklich sehr geduldig und das hat ... Ich habe das daraus gelernt, ne?
00:08:40: Ich habe auch gelernt wie wichtig auch Wertschätzen anerkennen, ja!
00:08:44: Ich hab ihm gesagt, wenn jemand einen einfachen Text aber so schön ist, hab ich gesagt, oh wow du hast es sehr gut geschrieben da, ich hab die Arbeit gelobt und man sieht dass das wirklich das Gesicht strahlt und ich habe ihn motiviert weiterzuschreiben und die Sprache auch weiterzulernen.
00:09:05: Und das ist hier auch für Lehrkräfte, habe ich gelernt, Geduld sehr wichtig als Lehrkraft – und Wertschätzung und Anakennin der Arbeit der Tannemenden!
00:09:14: Ist es vielleicht auch für den Spracherwerb gut wenn man zum einen dieses zwei Sprache gehabt, wo man dann übersetzen muss?
00:09:22: Beim literarischen Schreiben an sich verwendet man ja andere Wörter als vielleicht im Deutschkurs, wo man dann erst mal lernt.
00:09:27: Hallo wie geht's dir?
00:09:29: Wo muss ich lang und solche Dinge?
00:09:30: hast du da einen Unterschied gemerkt?
00:09:32: Ja nicht klar!
00:09:33: Aber ich habe die Teilnimmungen nicht so ins kaltes Wasser geschubst sondern ich habe immer einfache Texte Beispieltexte Zitate Und ganz wichtig ich hatte damals sehr viel Bilder Die Postgarten Ich hab sehr viele über fünfhundert Und das ist mein Hobby.
00:09:51: Ich sammle die Postkarten, egal wo bin ich!
00:09:54: Ich benutze das wirklich für meinen Workshop.
00:09:57: Einfach wenn die Teilnehmenden ein Bild sehen, dann fängt an sie suchen manchmal in ihrem Muttersprache und lassen sich das übersetzen oder fragen die gute Freundin oder der gute Freund, der sitzt nachbar und so entsteht auch so schöne Texte in der Gruppenarbeit
00:10:12: Wenn wir uns also diesen Workshop vorstellen habt ihr euch regelmäßig getroffen und jedes Mal andere Texte verfasst.
00:10:20: Genau, ja das war einmal in der Woche.
00:10:23: Ich habe eben das angeboten und das Schöne auch.
00:10:26: ich habe immer Detailnehmer auch Freiheit gegeben.
00:10:29: also mussten wir nicht in einem Raum.
00:10:32: ich habe gesagt wir können auch im Garten am Strand am Hafen ist egal wo muss man nicht im Kulturzentrum setzen besonders wenn das später schön ist.
00:10:41: dann haben wir die Zeit genutzt.
00:10:44: als Ausflug.
00:10:45: So entstand auch sehr schöne Texte, z.B.
00:10:48: Thema Natur.
00:10:49: Das waren viele am Hafen und am Strand hoch!
00:10:54: Und kann es wichtig bei dem Spazieren gehen?
00:10:56: So entstehen wirklich so schöne Gedanken...
00:10:59: Wenn ihr so viel draußen wart hattest du einen Lieblingsort?
00:11:03: Ja.
00:11:04: Also in Greifswald mein Lieblungsort alle meinte an einem Wissen-Meinlieblings-Ort-Eldener Wegbrücke.
00:11:11: So schön, historisch dort Brücke ...und ganz ruhig Und viel Natur, viel Grün.
00:11:18: Das ist das Wichtigste von mich.
00:11:20: Das klingt sehr gut!
00:11:21: Jetzt bist du ja schon lange in Greifswald und Heimat war ja auch ein großes Thema bei deinem Workshop?
00:11:28: Würdest du sagen Mecklenburg-Vorpommern ist für dich ein bisschen eine Heimat geworden?
00:11:32: Definitiv!
00:11:34: Hast Du das Gefühl bei Deinem Workshop dass Kunst helfen kann auch eine Form der Heimat zu sein oder vielleicht die Fremde bekämpfen können?
00:11:43: Ja Kunst ist sehr, sehr schön.
00:11:45: Ich hatte das im Psychosozialzentrum, die Erfahrung gemacht.
00:11:48: Da gibt es ein Kunsttheraby für Menschen mit Migrationshintergrund und unglaublich ... Das habe ich auch schon mal auch gemacht von meinen ukrainischen Teilnehmern.
00:11:58: Die waren in den Jahr zwei Tausend war dreiundzwanzig da gab es wirklich sehr viel Bomben auf einem Gebiet Donnerstg und so.
00:12:07: Und die Teilnehmer waren wirklich seit dem Unterricht das wirklich sehr beschäftigt belastet auch.
00:12:12: Und dann habe ich damals den Unterricht gestoppt und habe gesagt, okay stopp wir machen jetzt ein Workshop.
00:12:18: Wir hatten das gezeichnet ja?
00:12:20: Und wir hatten das damals ... Das Workshop auch als Lernmittel auch genutzt.
00:12:25: Und sie haben damals ihre was gezeichnete haben beschrieben!
00:12:30: Und so konnten Sie auch Deutsch lernen und Deutsch sprechen.
00:12:33: Ich hab Ihnen so ein paar Texten, ein paar Zitaten gegeben, hab ihm geholfen beim Beschreiben... Am Ende Ich sah wirklich am Ende des Walkshops das Gesicht in Detail nehmen.
00:12:44: Die haben mich beim Abschied, haben sich bei mir bedankt und wirklich ich sage das dann im Gesicht auch, dass das Gesicht ganz anders ist entfaltet und strahlt.
00:12:54: Das war für mich ein Highlight.
00:12:56: Schöne Moment!
00:12:58: Das klingt so schön... Du bist ein bisschen zurück zu dir selber.
00:13:02: du sprichst ja auch mehrere Sprachen wie wir später noch hören werden in deinem Lesenausschnitt und übersetzt auch beispielsweise für das Magazin Grenzenlos aus Zwickau von Geflüchteten, Viergeflüchtete vom Deutschen ins Arabische.
00:13:16: Und auch wenn du selber schreibst, schreibest du ja auch mehr sprachig.
00:13:20: würdest du sagen, du schreibste eine Texte lieber als erstes auf Deutsch oder auf Arabisch?
00:13:25: Das hat mit der Situation zu tun, hängt von Situation ab.
00:13:30: Manchmal habe ich Lust wirklich auf Arabich zu schreiben.
00:13:33: Und manchmal habe ich lust wirklich auf Deutsch.
00:13:37: Also, was ist lieber?
00:13:38: Ist es egal.
00:13:39: Aber das hat mich manchmal mit der Situation ab.
00:13:42: Wenn du schreibst auf Deutsch und oder Arabisch hast du da Vorbilder?
00:13:48: Im arabischen Jahr haben wir einen sehr bekannten Schriftsteller.
00:13:53: Er schreibt aber Prosa und er schreibt auch Ratgeber.
00:13:57: Und ich stendiere auch dafür auch im arabischen Ratgebers.
00:14:03: Da heißt Ahid in deutschen Momentan nein, kein Vorbild.
00:14:08: Ich schreibe einfach die Gedanken.
00:14:10: Das ist ja auch.
00:14:11: manchmal funktioniert das ja am besten wenn du übersetzt also übersetzt.
00:14:16: natürlich finde ich persönlich es ja auch schon eine Kunst irgendwie den Inhalt auf ne andere Sprache zu transferieren und vor allem so dass es schön klingt und dann auch passend klingt.
00:14:27: worauf achtest Du denn?
00:14:28: Wenn Du übersetzt?
00:14:29: Ja wichtig
00:14:31: für mich ganz wichtig.
00:14:32: Schreibstil Die Kerngedanke.
00:14:36: Das muss nicht verändert werden, die Gedanke muss der Sinn des Textes muss nicht verändert werden, muss das behalten den Sinn?
00:14:45: Aber manchmal ist es vom Arabischen ins Deutschen besonders beim Literatur sehr schwer.
00:14:54: Literatur zu übersetzen, dass es Höhekunst braucht und ich merke das bei meinen Texten, die ich jetzt vorlesen werde auf Arabisch, drückt sehr viel Emotionen.
00:15:07: Diese Worte aber die man nicht so hundertprozentig auf Deutsch finden kann.
00:15:14: Wenn du manchmal nicht weiter kommst an Stellen hast du da irgendwas was dir besonders hilft?
00:15:19: Irgendetib, irgendwas was du immer machst?
00:15:22: Ja ich mache eine Pause, manchmal gehe ich spazieren oder zum Beispiel Textsorte in diesem Thema auf Deutsch zu lesen.
00:15:31: Ich versuche mich wirklich mehr zu belesen, um vielleicht das passende Wort zu finden oder manchmal Freunde fragen und so.
00:15:42: Wenn du jetzt selber schreibst und aber auch wenn du mit den Menschen in deinem Workshop schreibest beim literarischen Schreiben gibt es ja oft so kleine Communities die sich dann organisieren lokal.
00:15:54: Wie hast du denn diese Unterstützung in Mecklenburg-Vorpommern kennengelernt?
00:15:58: Vielleicht vor allem auch von geflüchteten Menschen, die Literare schreiben.
00:16:03: Also große Hilfe hatte ich vom Literatur-MV.
00:16:07: also wir hatten wirklich eine... Ich hatte große Unterstützung.
00:16:10: alles was ich brauche.
00:16:11: Hätte ich damals besonders Lernmaterial Schreibmaterial Technik auch, Räumlichkeit auch.
00:16:19: Manchmal ist es nicht besonders im Winter.
00:16:22: Im Sommer bin ich sehr flexibel mit meinen Damen und Herren.
00:16:25: aber hatte wirklich das am Anfang im Koppenhaus haben wir ja und danach konnten wir nicht und danach in den interkulturellen Zentrum.
00:16:34: Wir hatten das damals aber große Hilfe gehabt.
00:16:38: Wenn du schreibst was inspiriert dich da so?
00:16:41: Woher kommen deine Ideen und Gedanken?
00:16:44: Wo herkommen die Ideen?
00:16:52: Wenn ich auf dem Weg nach Aldena bin, manchmal im Fitnessstudio beim Sport.
00:17:00: Die Themenfindung ist nicht so einfach.
00:17:02: Manchmal sind sie Teilnehmer.
00:17:04: Ich frage die Teilnehmer, wofür Sie sich interessieren?
00:17:06: Das ist ganz wichtig!
00:17:08: Ich möchte auch die Teilnehmende schreiben was sie auch wollen und wovor sie sich interessiert.
00:17:15: Und das ist das Wichtigste Auch.
00:17:17: Und so macht auch den Workshop-Besuch auch Spaß, und das sehe ich auch im Augen meine Teilnimmenden.
00:17:24: Wenn du jetzt selber deine Texte schreibst, warum verschriftlichst du sie überhaupt?
00:17:29: Also was gib dir da schreiben?
00:17:32: Schreiben gibt mir eine große Energie.
00:17:35: Manch besonders hat einen Effekt.
00:17:38: Abschalten vom stressigen Tag.
00:17:41: Gib mir Energie und Entspannung für mich schafft!
00:17:45: Das schreiben eine Entspannungspause sozusagen.
00:17:50: Und wie deine Entspanungspause jetzt quasi klingt, also dein geschriebenes hören wir jetzt in unserem Leserausschnitt gleich?
00:17:58: Du hast ja zwei Texte von dir mitgebracht und ein Text ist nicht von dir.
00:18:02: Kannst du vielleicht nochmal ganz kurz sagen, von wem der ist und warum er sich dreht?
00:18:06: Der Text über die Fremde dieser Text hier beschreibt Gefühl eines Menschen, der neu in einem Kultur Aber er denkt sehr oft an seinem Wurzel, an seinem Heimat und beschreibt dieses Gefühle.
00:18:21: Und diesem Text – ich habe das gesehen bei mehreren Teilnehmer aus vielen unterschiedlichen Nationalitäten!
00:18:28: Die Fremde.
00:18:31: Ich ließ mein altes Haus zurück die Stimmen der Straßen den Duft von Regen auf vertrauten Boden und die Hände, die mich einst hielten.
00:18:46: Nun gehe ich
00:18:48: durch
00:18:48: fremde Städte unter Menschen, die meinen Namen nicht kennen.
00:18:54: Ich
00:18:55: lächele oft damit niemanden sieht wie schwer die Sehnsucht in mir wohnt.
00:19:03: Nachts
00:19:04: sprechen meine Erinnerungen leise von meiner
00:19:07: Heimat, die so fern
00:19:09: geworden ist ist nicht nur ein Abschied,
00:19:20: es ist
00:19:21: ein Herz das zwischen zwei Welten lebt.
00:19:25: Ein Körper ist hier und eine Seele die noch nach Zuhause sucht.
00:19:35: Auf Arabisch wäre Und
00:19:38: die Gesichter seien, dass mein Kopf und meine Schmerzen geblieben sind.
00:19:46: In den Farben nachher.
00:19:52: Ich stehe unheimlich.
00:19:56: Ich fahre die Hühner nassig und kalt.
00:20:03: Ich lache manchmal, um mich zu schlafen.
00:20:12: Und
00:20:12: in der Nacht versuche ich mit einem Stuhl auf meinem
00:20:25: Haus.
00:20:25: Hier
00:20:26: gibt es viele Leute, aber niemand kennt mich.
00:20:32: Und niemand hört die Geschwindigkeit, die mich schlägt.
00:20:38: Ich lege für das Schmutz in
00:20:42: unserer
00:20:43: Hause und habe für meine Hälfte der Angst geblieben.
00:20:50: Der Heger ist nicht nur eine Reise, sondern es bleibt ein Geheimnis zwischen zwei Ländern.
00:20:53: Ein Herz und
00:20:53: ein Körper leben
00:20:54: hier und ein Ruh, was noch da
00:20:56: ist.".
00:20:56: Zweite Text über ein Freund.
00:20:58: Die Freundschaft ist sehr wichtig, wenn man in einem fremden Kultur ist.
00:21:04: Freund Im Herzen lebt ein Freund der niemals verschwindet.
00:21:13: Egal wie weit wir voneinander entfernt sind bleibt er nah.
00:21:20: Wenn ich eines Tages sage Ich bin müde antwortete er Ich bin an Deine Seite, mein Freund.
00:21:30: Ein wahrer Freund ist wie eine kleine Heimat voller Sicherheit und Güte.
00:21:38: Beware Deine Freundschaft ein Leben lang den echten Zuneigung vergeht niemals.
00:21:47: Auf Arabisch wäre
00:22:21: Der Text von Valeria
00:22:22: z.B.,
00:22:23: Ere her tips, auch für eine Person, die in einem neuen Kultur lebt und wohnt.
00:22:31: Aber manchmal begegnet Menschen, die auch manchmal negative Energie zu geben.
00:22:37: Und ich schreibe für diese Person ein paar Tipps.
00:22:40: Also Text ist im Tendiert Richtung auch Tipps geben oder Rat geben.
00:22:45: Jeder Mensch muss durch Schwierigkeiten gehen auf seinem Weg werden sowohl guten als auch schlechten Menschen begegnen.
00:22:55: Die Gesellschaft ist oft
00:22:56: unfair und fungiert manchmal wie ein Richter ohne Gesetze.
00:23:02: Nur der Mensch muss entscheiden, was im Leben am wichtigsten ist – die Meinung der Gesellschaft oder das Einige Glück.
00:23:10: Leider gibt es in unserer Welt einige Menschen, die dein Potenzial zerstören wollen.
00:23:17: Für nicht auf sie.
00:23:18: erinnere
00:23:19: dich an deine Träume, deine Ziele und deinen Weg!
00:23:24: Manchmal wirst du aufgeben wollen.
00:23:27: Das ist normal, manchmal wirst Du weinen wollen und das ist okay.
00:23:32: Erlaube Dir deine Gefühle zu zeigen.
00:23:35: Vielleicht ändern sich Deine Ziele und Pläne im Laufe der Zeit.
00:23:40: Sei geduldig mit dir selbst sei gut zu dir selbst.
00:23:45: Du bist ein Mensch Und Du hast Gefühlen.
00:23:48: Vergiss das bitte nicht.
00:23:52: Vielen lieben Dank.
00:23:54: Jetzt arbeitest du ja nicht nur beim Workshop gefunden Briefe, sondern auch als Deutschlehrer.
00:23:59: im Allgemeinen haben wir schon gehört für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Greifswald.
00:24:04: Das ist einer der wenigen Sprachkurse in der Gegend und auch von verschiedensten anderen Stellen arbeiteste mit geflüchteten Menschen zusammen.
00:24:13: Warum machst du diese Arbeit?
00:24:15: Die Arbeit macht mir wirklich große Freude und viel sehr viel Spaß Menschen zu helfen, Menschen zu unterstützen auch.
00:24:24: Ich kenne das Gefühl als ich nach Deutschland kamen.
00:24:26: Es ist nicht so einfach die Sprache zu lernen.
00:24:29: Ich sehe es bei meinen Teilnehmern besonders, die auch arabisch sprechen, die wenig Bildung hatten.
00:24:38: Wenn ich ihnen zum Beispiel manchmal die Sprachel erkläre in der Muttersprache, wo es gibt – ich glaube im Pfau sehr wenig habe nie gehört – ein deutscher als fremde Sprachelehrer mit Arabischen Wurzen sozusagen, wenn ich ihm das wirklich erkläre und ich sehe dass das Glück wirklich und die Strahlung in deinem Gesicht das freut mich sehr.
00:25:00: Und das auch beim meinen nicht nur auch arabischen Teilnehmer.
00:25:03: ich habe
00:25:04: auch
00:25:05: sehr viele unterschiedliche Zynalitäten Und die Sprache zu unterrichten, das ist für mich wie ein Gartenarbeit.
00:25:13: Man sieht auch die Ergebnisse am Ende des Tages.
00:25:18: Man hört auch dass der Teilnehmer oder die Teilnehmerin verwendet auch die Wortschatz, die Lexik, die sie im Unterricht gelernt hat.
00:25:27: Das macht mir wirklich richtig Freude!
00:25:29: Jetzt hast du ja eben schon erzählt, zum Beispiel als Menschen aus der Ukraine kamen und sehr viele Bomben dort gefallen sind.
00:25:36: Dass es ihnen damit nicht gut ging.
00:25:38: so schlimme Erfahrungen und auch Trauma prägen bestimmt auch deine Arbeit.
00:25:43: wie gehst du damit um?
00:25:45: Zum Glück im Studium hatte ich sehr viel Seminare zum Thema Traumaflucht Migrationsbesucht Und das hat mich wirklich da geprägt und habe wirklich Kompetenz damals erworben.
00:25:58: Also, ich hatte damals wirklich eine sehr gute Professoren.
00:26:01: Frau Dr.
00:26:01: Grossmann in der Universität Greifswald habe den Seminar wirklich sehr gerne besucht.
00:26:07: Damals habe ich damals Prüfung über das Thema gemacht, also speziell über die Umgang mit Menschen.
00:26:14: A und O finde ich bei der Umgang von Menschen mit Trauma ganz wichtig.
00:26:20: Geduld.
00:26:21: Man muss sehr viel geduldfreundlich sein auch mit ihnen Aktives zu hören.
00:26:31: Und man muss das auch zeigen!
00:26:34: Ganz wichtig, wenn Sie kleine Fortschritte machen beim Spracherwerb, muss man das wertschätzen.
00:26:41: Anerkennen, loben... Das hast du sehr gut gemacht.
00:26:44: Toll, perfekt!
00:26:46: Das sieht man und motiviert auch Detailnehmenden.
00:26:49: Ich habe zum Beispiel in meinem Federtasche in der Schule die Motivationsstimmbel.
00:26:57: Es ist so schön, habe ich damals in der Grundschule benutzt.
00:27:00: Ich habe damals eine kleine Experiment gemacht, da habe ich gesagt soll ich das im Erwachsene Bildung auch benutzen?
00:27:08: Wie
00:27:08: klingt das?
00:27:09: Ich probiere mal.
00:27:10: Da blubs, hab' ich das mir alle applaudiert!
00:27:13: Die Stimmen waren total richtig schön in der Klasse und seitdem vermehren sich die Stimmbeln bei mir...
00:27:23: Ja,
00:27:24: und das ist wirklich ... Das macht die Arbeit der Grüße wirklich effektiver.
00:27:28: Umso effektiver auch.
00:27:31: Also anerkennend wertschätzen ist A
00:27:32: und O. Stempel sind für alle da!
00:27:37: Was für Einflüsse oder Folgen haben denn Traumataar?
00:27:41: Die du auch so im Alltag merkst beziehungsweise vor allem beim Spracherwerb.
00:27:45: Ist ja ein großes Thema was euch viel beschäftigt.
00:27:48: Ja klar also wenn man einen Teilnehmer wirklich Naja, man sieht das bei Traumatisierten.
00:27:54: Das ist genauso wie ich habe es im Text auch gehört.
00:27:57: Der Körper ist da aber seelisch und geistig ist woanders.
00:28:02: Und das hab' ich auch öfter bei Teilnehmer gesehen in dem Psychosozialzentrum damals.
00:28:07: Einfluss auf den Spracherwerb verlangsamt Den Spracherwerb der Teilnehmer leiden unter Vergessenheit Sie vergessen sehr viel Und das hat auch eine didaktische Einfluss auf mich als Lehrkraft.
00:28:22: Da muss ich öfter wiederholen, deshalb habe ich gesagt geduld.
00:28:26: Deshalb hab' ich ja erwähnt ne?
00:28:28: Ja also manchmal es gibt Themen die ich im Unterricht nicht erwähnen soll.
00:28:36: Die versuche ich zum Auszuweichen z.B.
00:28:40: Ich renne mich ein Teilnehmer der Trickart wenn er das Wort Mutter hört Und wir haben eine Lektion im A- und A-II-Niveau Thema Familie.
00:28:53: Das ist nicht so einfach, wenn ich mit ihm Mutter, Vater ... Wenn er das übersitzt oder erinnert sich, triggert, dann erinnerte sofort an seine Mutter.
00:29:03: Versuche ich hier manchmal auszuweichen.
00:29:06: Findet man natürlich eine Lösung?
00:29:09: Man fragt auch nicht zu tief!
00:29:12: Und manchmal, trotzdem sieht man tränende Augen oder weinte Person.
00:29:18: Hierher muss ich vielleicht einen psychologischen Rat holen oder der Schulpsychologe manchmal holen... helfen auch vielleicht.
00:29:29: Zum Beispiel im Prachkursen, wir haben im Zentrum keine psychologische Beratung.
00:29:35: Dann versuche ihm vielleicht zu helfen.
00:29:36: Wo findet man das?
00:29:38: Ach guck mal hier im Psychosozial PSZ, Psychosozialkentrum hingehen.
00:29:42: Versuch einmal bitte dort einen Rat zu holen so.
00:29:47: Passiert dir das regelmäßig.
00:29:49: also ist es in jedem deiner Workshops ein großes Thema dass man zum Beispiel bestimmte Themen eher vermeidet und da bis hin darauf achten muss?
00:29:57: Nein Zum Glück nicht immer, aber hatte ich schon mal einen Fall gehabt.
00:30:03: Die Person fing an richtig wirklich, triggerte eher das Wort Heimat und es hatten wir ... Aber weinen ist nicht negativ.
00:30:13: Weinen manchmal hat eine therapeutische Wirkung.
00:30:16: Ich habe ihm die Zeit gegeben also weiter.
00:30:19: Und der Sitznachbar war der beste Freund daneben.
00:30:23: dann fing an wirklich zu trösten und so.
00:30:26: Das hat danach aber ihm wirklich sehr gut geholfen, was ihm auch sehr gut geholt hat.
00:30:33: Auch noch das Schreiben.
00:30:34: Das Schreiben an sich besitzt eine therapeutische Wirkung.
00:30:39: Wenn er schreibt, was ihn trickert und ... Das hab ich im Trauma-Ambulanz auch gelernt.
00:30:45: Viele Patienten wurden gebeten zu schreiben, was ihnen schwer ... Und dann müssen sie das zerschneiden, zerreisen, was sie geschrieben haben oder anzufeuern?
00:30:55: anzuzünden, was geschrieben haben.
00:30:57: Um vom negativen Gedanken oder was ihnen sich belastet das Gefühl zu haben loszuwerben?
00:31:04: Hast du es auch schon mal in deinem Workshop angewendet dass jemand was geschrieben hat und ihr's dann angezündet habt?
00:31:09: Im Unterricht?
00:31:10: nein im Workshop nicht sondern ich habe ihm gesagt das kannst du machen ja kann man weil ich habe das wirklich diese Tipps damals gelernt.
00:31:19: auch
00:31:20: jetzt wieder ein bisschen weg von schreiben.
00:31:23: Du bist ja auch im Migrantenrat der Stadt Greifswald gewesen und hast dort Anlegungen von Migrantinnen und Migrantens vertreten.
00:31:30: Was würdest du dir denn wünschen für MigrantInnen in Greifswald?
00:31:35: Und vielleicht auch in ganz Mecklenburg-Vorpommern?
00:31:37: Also ich würde wirklich wünscht, Thema Sprachgursen.
00:31:41: Man hört sehr oft jetzt in der Politik dass die finanzielle Unterstützung abgekürzt ist.
00:31:49: Das finde ich wirklich richtig schade.
00:31:51: Wie viele Leute?
00:31:52: Ich sehe die Situation in der Nähe von meinem Zentrum, wo ich unterrichte sehr viele Menschen im EU-Gemeinschaftsunterkunft.
00:32:01: Sie wünschen einen Sprachkurs zu besuchen und wenn die Politik sagt wird abgekürzt keine finanzielle Verlehrkräfte für Deutschkurse das finde ich richtig schadet.
00:32:12: wie funktioniert den Integrations-Une-Sprachkurse.
00:32:16: Das macht mir wirklich traurig dass wirklich viele Menschen kommen zum Zentrum.
00:32:22: Sie stehen auf der Wartelisten und wir wissen nicht, ob sie sich später die Sprache lernen können oder nicht.
00:32:30: Das wünsche ich mir wirklich, das ist wirklich weitere Unterstützung auch.
00:32:34: Warum hast du dich im Migrantenrat organisiert?
00:32:38: Warum hast Du Dich dort dafür eingesetzt?
00:32:40: Warum brauchst Du dieses Gremium?
00:32:42: Ja weil Ich möchte auch Dich stimme den Menschen, die nicht Deutsch sprechen können Präsentieren, weiterleiten an das Rathaus.
00:32:52: Es gibt Menschen die brauchen Unterstützung.
00:32:55: Ich wollte so die Brücke sein zwischen den Menschen und der Staat sozusagen.
00:33:01: Und ich helfe die Menschen gerne.
00:33:03: Ich unterstütze Menschen
00:33:04: gern.".
00:33:05: Jetzt hast du ja auch schon angesprochen bei deinem Studium?
00:33:08: Und an der Universität Greifswald bist du ja aktiv gewesen wie ... unterscheidet sich wissenschaftliche Forschung für dich von dem, was du jetzt machst.
00:33:18: Also den Sprachkurs geben und dem Workshop geben?
00:33:21: Also Forschung in der Spracherwerb – das passt ganz gut im Unterricht!
00:33:27: Ich sage immer so Durst nach neuen Wissen.
00:33:31: Und ich möchte gerne in meine Forschung auch später.
00:33:35: wie funktioniert ein effektiver Unterricht?
00:33:39: Wie soll ich als Lehrkraft effektive Unterricht Plan erstellen.
00:33:45: Und das passt ganz gut, ich beobachte das an meinem Lernenden auch wie ich unterrichte.
00:33:51: was hat ihnen schnell geholfen?
00:33:53: Wie haben sie das wirklich die Kramatik zum Beispiel schnell gerannt?
00:33:57: Was habe ich davor gemacht?
00:33:58: Ich beobachtete es mein Verhalten mit meinen Teilnehmenden.
00:34:04: Ich gucke da auch ihre Ergebnisse.
00:34:07: Was hab' ich hier positiv gemacht?
00:34:08: deshalb haben Sie So schön zum Beispiel die E-Mail geschrieben haben im Unterrichten.
00:34:14: Und ich möchte mich selbst weiterentwickeln, möchte mich auch besser werden!
00:34:19: Super dann vielen vielen Dank dass du hier zu Besuch warst und uns erzählt hast von deinem Workshop und deinem Engagement und auch deinem Schreiben.
00:34:28: Danke, freut mich sehr auch.
00:34:36: Nachdem Hasson und ich ja bereits über seine Lyrik- und auch die Unterschiede bei der Übersetzung ins Deutsche gesprochen haben, vertiefen meine Kollegin Lisa und der Germanist Stefan Lesker von der Uni dieses Thema.
00:34:47: In ihrem Gespräch blicken sie vor allem darauf wie Texte aus dem orientalischen Raum nach Europa gekommen sind.
00:35:02: Ja und auch heute freue ich mich dass ich wieder den Literaturwissenschaftler Stephan Lesker mit mir im Studio habe.
00:35:07: herzlich willkommen!
00:35:09: Hallo!
00:35:10: Und ich dachte mal, wir machen es diesmal ein bisschen anders als sonst.
00:35:13: Sonst stellst du mir ja die Fragen und ich antworte jetzt würde ich mal mit einer Frage anfangen und zwar was verbindest Du eigentlich mit dem Begriff Orient?
00:35:21: Ja das ist ja irgendwie eine nicht ganz so einfache Frage weil ja auch dieser Begriff... orientalisch sag ich mal auch so ein bisschen in Verruf geraten ist, was sich an vielen Stellen auch nachvollziehbar und gerechtfertigt finde.
00:35:33: Weil der ja doch ziemlich stark vorall gemeinert also der Orient dass man sehr viele Länder und das empfinden viele Leute dann als Diskriminierung was ich eben sehr gut verstehen kann.
00:35:43: im Grunde denke ich vielleicht ganz klischeehaft so an ganz spannende Gerüche und Geschmäcker die ich vielleicht sonst nicht so aus dem alltäglichen kenne.
00:35:52: In Bezug auf Lyrik hab ich jetzt auch mal nachgedacht.
00:35:54: Wir sind hier schließlich bei Kapitelrauschen, da kenne ich nur den Dichter Rumi und zugegeben von irgendeinem Kalenderspruch.
00:36:02: Natürlich denk ich an so ein paar orientalische Märchern von dort, die mir irgendwann als Kind erzählt worden sind.
00:36:08: Zu guter Letzt kommt mir vielleicht diese bekannte Chipssorte in den Sinn, die sich ja in Deutschland ziemlich gut verkauft.
00:36:15: Wobei man nicht weiß ... woher dieses gewürzorientalisch eigentlich kommt und was das überhaupt für ein Gewürz sein soll.
00:36:22: Tatsächlich ist es nicht so einfach, dass zu beschreiben, was mit Orient gemeint ist denn es ist von Fall zu fall unterschiedlich.
00:36:28: ich habe mal in einem Seminar meine Studierenden gefragt welche Region sie dann mit dem Orient verbinden?
00:36:33: Und da kamen die unterschiedlichsten Antworten wirklich von Nordafrika über vorderes Asien bis hin zur Südweste der Südostasien reichten sogar bis hin zu Australien ging das also Das ist gar nicht so einfach, was jetzt der Orient ist.
00:36:46: Geografisch kann man sagen, meint er erst mal nichts weiter als alles das, was östlich vom Sprecher liegt.
00:36:54: Wir kennen das vielleicht noch aus dem Begriff Orientieren, der einfach nur bedeutet sich nach Osten ausrichten.
00:36:59: Heute sagen wir, sich zurechtfinden und sich einen Überblick verschaffen, wo man ist.
00:37:04: aber er bedeutet ursprünglich sich nach Ostern ausrichten Und das meint Orient eigentlich auch nämlich erstmal diejenige Welt gegen in der die Sonne aufgeht Sol-Orienz aufgehende Sonne.
00:37:14: Warum wir Orientierensagen hängt damit zusammen, dass früher christliche Weltkarten Osten oben hatten?
00:37:21: Nicht in Norden so wie heute sondern Osten war oben weil im Osten Jerusalem lag.
00:37:26: Politisch ist das ein bisschen anders.
00:37:27: da meint er Begriff zu eher Weltregionen den der Islam die vorherrschende Religion ist also beispielsweise auch Nordwestafrika.
00:37:34: es ist also kulturell und historische Variabe was damit gemeint ist.
00:37:38: Und um diesen Begriff zu fassen, sollte man sich anschauen was verschiedene Generationen, verschiedene Epochen unter dem Begriff Orient verstanden haben und das kann man durchaus auch mal in der Literaturgeschichte machen.
00:37:50: Jetzt können wir natürlich nicht vom Mittelalter bis heute anfangen sondern wir gucken einfach aus Zeitgründen die Aufklärung Denn für viele Aufklärer galt der Orient als Ursprungswurzel ihrer eigenen Kultur Ein berühmter Weimarer Klassiker und Stürmer und Dränger Johann Gottfried Herder hat in seiner Untersuchung Älteste Urkunde des Menschengeschlechts aus dem Jahr siebzehn vierundsieftig beschrieben, was an orientalischen Einflüssen eigentlich in der Bibel zu finden ist.
00:38:15: Also in diesem Fall meint orientalsch asiatische Einflüsse.
00:38:19: Jedes Volk so schreibt Herder aber ein Bedürfnis die ältesten Urkunden seine eigenen Existenz zu kennen.
00:38:24: Und solche Urkünden sucht er beispielsweise den Büchern Moses zum Beispiel also in der Schöpfungsgeschichte Die eben Zitat Herde in der Denkart des Orientverfasste.
00:38:33: Und das begründet er damit, dass da zum Beispiel die Zahl sieben ein ganz wichtiger Orientierungsmaßstab ist.
00:38:38: und die Völker des Orients sowie der Herder haben diese Zahl als erstes zu Maß der Tagesaltenteilung gemacht.
00:38:45: Wer sich also damals mit dem Orient beschäftigte, der fand dort Erzählungen der Bibel bereits vorgebildet?
00:38:50: Matthias Claudius in anderer Zeit genosse Herders hat zum Beispiel einen Text verfasst, der heißt Asiatische Vorlesungen findet er auch in Texten, die älter als Die Bibel sind bereits schon Dinge von denen die Bibel berichtet.
00:39:04: So unter anderem die Sinnflut.
00:39:06: also im Orient fand man im achtzenden Jahrhundert Ursprünglichkeit während in Europa ja das Zeit hatte der Vernunft angebrochen war.
00:39:13: und so steht beherdert dann noch der Orient.
00:39:15: dazu eine Art Gegenaufklärung.
00:39:17: daraus kann man ja folgern dass auch vielleicht so ne Art Romantisierung des Oriens da unter den gelehrten im Elfen bei dem Turm stattfand was auch immer mit Orient denn jetzt genau gemeint ist.
00:39:29: Aber auf welche Weise erlangte man denn jetzt bei uns in Europa Kenntnis von diesen orientalischen Schriften?
00:39:35: Wie kann man sich das vorstellen?
00:39:36: mit Google?
00:39:37: Übersetzer ja nicht.
00:39:39: Da gibt es natürlich mehrere Säulen, auf denen die Kenntnisse des Oriens im Europa stand.
00:39:47: Da wären zum einen mal missionarische Bemühungen zu nennen.
00:39:50: Also auch vor dem VIII.
00:39:51: Jahrhundert gab es schon natürlich Bemühungen, das Christentum nach Asien zu bringen besonders durch Jesuitische Missionare und die fanden dort eben alte Texte über den Glauben der dort vorherrschte wie man sich die Welt erklärte, wie man sie die Schöpfung erklärten Und die haben Sie dann natürlich nach Europa gebracht und die sind hier übersetzt worden.
00:40:11: Die sind hier dann kolportiert worden.
00:40:14: Das ist also die erste Säule, die zweite Säuble ist der Kolonialismus.
00:40:17: Natürlich Der hat hier eine große Rolle gespielt.
00:40:21: Für das XVIII.
00:40:21: Jahrhundert wären da zwei wichtige Personen zu nennen, einmal aus Frankreich, einmal vom englischen Raum.
00:40:27: der eine ist Abraham Ankitil Duperon, der hat in der Bibliothek Frankreichs eine unübersetzte Kopie mythischer zoroastrischer Schriften aus Asien gefunden und hat die übersetzt.
00:40:40: Er durfte nach Indien reisen, Nachforschung anstellen und ihm verdanken wir zum Beispiel die erste französische Übersetzung der Aveste also der heiligen Schrift des Zoroastrismus.
00:40:50: Der zweite ist William Jones, der hat die Asiatik Society zur Erforschung Asiens gegründet und sie ihm von England kolonialisierten Indien angesiedelt.
00:41:00: Und da kann man sagen, der Kolonialismus hat die Forscherische auseinander, somit Asien durchaus befördert aber eben natürlich auch beeinflusst.
00:41:09: Denn was man beispielsweise im Deutschland der Aufklärung vom Orient wusste das war durch einen hegemonialen westlichen Blick geprägt.
00:41:18: Das hat der Kulturwissenschaftler Edward Seid zum Beispiel untersucht.
00:41:21: Er hat in den Buch geschrieben, Orientalism heißt das sehr berühmt geworden.
00:41:27: und der Orientalism nach Seid ist eben eine Beschäftigung mit dem Orient die durch einen hegemonialen Anspruch durch ein Herrschaftsanspruch durch einen abwertenden Blick geprägt ist und eben mein Überlegenheitsgefühl westlicher Kulturen ausdrückt.
00:41:42: Dafür hat Zeit viel Kritik geerntet, weil er zu pauschal geurteilt hat.
00:41:45: Aber wenn wir mal zur Herde zurückgehen fällt doch schon auf das der Orient da wirklich als Gegenbild zum aufgeklärten Europa fungiert.
00:41:52: Das ist bei herder jetzt nichts Negatives aber es diente schon so Europa aufzuzeigen wo's herkommt und weniger nachher.
00:42:01: da ist jemand aufgetreten der den orient nicht aufklären wollte sondern So schreibt es zu wenigstens Literaturwissenschaft der Stefan Weidner in einer Studie, mit ihm den Westen belehren und aufklären wollte.
00:42:13: Und dieser Jemand hieß Friedrich Rückhardt?
00:42:16: Also spannendes Gegenkonzept zur bisherigen Denkweise – wer war denn jetzt dieser Friedrich-Rückard, der so sehr vom Orient und auch von seiner Denkweise fasziniert war?
00:42:27: Kurze Antwort ein Dichter!
00:42:29: Lange Antwort ein Sprachgenie soll mit vierundvierzig Sprachen vertraut gewesen sein oder sie beherrscht haben und twenty-fünf Schriftsysteme gekannt haben.
00:42:38: Und er hat sich immer auch eingehend mit persischer Poesie beschäftigt, besonders mit zwei Dichtern, zwei persischen Dichter Hafez aus dem vierzehn Jahrhundert und Gelaladin Mohammed Rumi, den du ja eben schon angesprochen hast.
00:42:50: Hafezz hat eine Gedichtsamung geschrieben.
00:42:51: die ist Divan und die wurde achtzehntel zwölf von einem österreichischen Orientalisten Josef von Hammerburgstall bei dem er drückert übrigens persisch gelernt ins deutsche übersetzt.
00:43:01: Und Goethes westöstlicher Divan, den wir ja vielleicht kennen aus dem Jahr achtzehntneinzehn geht auf seine Beschäftigung mit Hafis zurück.
00:43:09: Und auch Rückert haben diese Haafes-Gedichte beeindruckt denn er hat da eine persische Gedichtform entdeckt nämlich die Form des Gaseels.
00:43:17: und ein Gaseel ist gar nicht so einfach zu definieren weil es hin sich der Länge ganz unterschiedlich sein kann.
00:43:22: grundsätzlich besteht das immer aus mehreren Zweizeilern deren jeweils zweite Zeile sich auf den ersten Zwei-Zeiler reimt.
00:43:31: Und besonders kultiviert wurde diese Art der Dichtung eben im persischen Raum, XIV.
00:43:35: Jahrhundert und von Rückert eben auch für die deutsche Lyrik nutzbar gemacht, denn er hat nicht nur übersetzt aus dem persischen sondern auch selbst Gaseeln in deutscher Sprache gedichtet.
00:43:45: Wenn wir uns jetzt mal gleich ein Gaseel anhören, eine Übersetzung eines Rumi-Gaseels dann werden wir schon sehen dass das so ein bisschen mantraartig klingt.
00:43:53: Ein Gaseell von Rumi lautet nämlich im deutschen So Die hin zur Kabapilgen gehen.
00:43:59: Wenn nun an ihrem Ziel sie stehen in einem Tale ohne Saat, ein altes Haus von Stein Sie sehen.
00:44:06: Sie gingen hin um Gott zu
00:44:07: schauen
00:44:09: und nun ums Haus im Kreis sich drehen.
00:44:12: Wollen sie sich lange so gedreht?
00:44:13: So hören sie die Stimme wehnen Was Toren ruft ihr an den Stein?
00:44:17: Wer wird vom Steine Brot erflehn?
00:44:20: wenn Ihr den Tempel Gottes sucht In eurem Herzen tragt ihr den.
00:44:24: Wohl dem der bei sich selbst kehrt ein statt Pilgern Wüsten durchzugehen.
00:44:30: Es hat also ein bisschen was Mantra hat, ich sehe mal die Wiederholung stehen sehen drehen wehen erflehen denen gehen.
00:44:37: aber es klingt für unsere Ohren auch ungewohnt kritisch denn hier wird ja von einem persischen Dichter eine der Säulen des Islams den wir geneigt sind als sehr dogmatische und starren zu sein deutlich kritisiert Denn er sagt ja nämlich Die Pilgerfahrt bringt euch nichts wenn ihr die ich die richtige Einstellung dazu habe.
00:44:55: Wenn also der Tempel Gottes nicht in eurem Herzen ist, was sucht ihr dann den Tempel-Gottes in einem Stein?
00:45:01: Was erfleht ihr von
00:45:02: dem?".
00:45:03: Und das finde ich durchaus bemerkenswert.
00:45:06: Was man sich aber auch noch fragen muss, ist – was wussten Rückwärtszeitgenossen eigentlich vom Orient und vom tatsächlichen Orient?
00:45:13: Denn das Bild, das man damals hatte, ist natürlich geprägt wenn ich gar ausschließlich bestimmt von dem Die Zeit genossen das Alten teilweise uralden orientalischen Schriften vom Orient wussten.
00:45:24: Und es hatte mit dem echten Orient natürlich wenig zu tun und das wusste Rückert auch.
00:45:29: Um noch einmal Stefan Weidner zu zitieren, der Orient bot das Bild einer Welt im Stadium von Natürlichkeit und
00:45:36: Unverdorbenheit.".
00:45:38: Und damit war er natürlich für allerlei Projektionen geeignet die man in ihn hineintragen konnte.
00:45:43: Rückheitsorient war eine Vorstellung damit sie eine heilsame utopische Wirkung erfüllen konnte.
00:45:50: Warum brauchte man in Europa damals Utopien?
00:45:53: Wir sind in einer Zeit, die noch immer von den Nachwirkungen der französischen Revolution erschüttert wird, die ein Rückfall in die Barberei war, die sie eigentlich abschaffen wollte und da war ein gedanklicher Fluchtraum
00:46:03: nötig.".
00:46:04: Also wenn ich jetzt mal so an mein Germanistikstudium denke dann habe ich dadurch durchaus ziemlich viel übersetzen müssen und das muss man ja dann zwangsläufig auch, Texten arbeitet, die sehr weit weg sind von unserer Sprache.
00:46:20: Also ich hab da eher so mit älteren Sprachstufen des Deutschen und auch so Dialekten gearbeitet aber das ist natürlich gar nicht vergleichbar.
00:46:27: Klar geworden ist mir aber schon bei dieser näheren Übersetzung aus dem Deutschen ins Deutsche sozusagen dass es da ganz unterschiedliche Ansätze gibt also möglichst nah am Original zu bleiben oder eben so übersetzen dass es ja noch irgendwie im Sinn übereinstimmt aber eher ästhetisch für unsere Ohren klingt in der Sprache, die wir jetzt sprechen.
00:46:46: In die man es also übersetzt.
00:46:48: Welchen Stellenwert hatte denn für Rückhardt dieses Übersetzen mit allen Dingen, die dahinter stehen und welchen Zweck verfolgte er vor allem dabei?
00:46:58: Wer wie Rückardt vierundvierzig Sprachen spricht mussten sich natürlich im besonderen Maße mit dem Problem des Übersetzens auseinandersetzen.
00:47:05: Für Rückhard war eine Übersetzung ein ganz eigenständiges kreatives Werk.
00:47:09: zwischen dem Original- und der Übersetzung bestand für ihn immer einen gravierender Unterschied Und für Rückgrat hatte Übersetz noch immer was Verbindendes.
00:47:17: Eine Übersetzung galt ihm zum Beispiel als Mittel, eine universelle Menschheitssprache wiederzufinden die der Menschheit ja wegen des Sündenfalls des Turmbaus zu Babel von Gott genommen wurde.
00:47:28: sie hat doch ein Ziel der Verständigung untereinander oder der Wiederverständigung.
00:47:33: Und ich hab mich ja heute so ein bisschen in der Recherche für diesen Podcast an Stefan Weitner orientiert.
00:47:39: und dann den Ausführungen von Stefan Weidmer.
00:47:42: Der hat einen sehr tollen, sehr gut lesbaren Essay geschrieben, der heißt Fluchthelferin Poesie Friedrich Rückert und der Orient.
00:47:50: Den kann ich empfehlen auch für alle die Rücker nicht interessiert.
00:47:52: denn was man durch eine Beschäftigung mit dem Problem des Übersetzens, dem sich Weidner widmet lernen kann das ist der Umgang mit Andersartigkeit, mit Alterität.
00:48:01: Theorien des Übersetzens sind auch theorien über den Umgang mit dem Fremden.
00:48:05: Sie sind, jetzt zitiere ich wieder Weitner, Grundlagentexte für ein Zusammenleben in mehrkulturellen Gesellschaften und das betrifft uns natürlich alle.
00:48:14: Und für Weitener sind das Nachdenken über Poesie und ihre Übersetzung immens wichtig weil es nämlich dazu befähigt Das geistige Rüstzeug dafür zu entwickeln dass es uns erlaubt Einwanderung In einem positiven Sinn zu denken Die Auseinandersetzung mit dem, was wir als Fremd wahrnehmen.
00:48:32: Das hat uns schon immer bereichert – die Abwehr und Abschottung gegen das Fremde.
00:48:35: Seine Vertreibungen würde uns nicht nur geistig verahmen lassen.
00:48:39: Und das hat Rückhard gewusst!
00:48:40: Der aber bei Laibe kein verfechtertes Multikulturalismus war, sondern durchaus auch national
00:48:45: dachte.
00:48:45: Das sind doch wirklich immer noch eigentlich tagesaktuelle Themen, mit denen sich die Menschheit schon seit jeher... Stefan Lesker, ich danke dir, dass wir so tief in den Orient und die Lyrik des Oriens auch mit dir eintauchen durften.
00:48:58: Vielen Dank fürs Teilen deines Wissens!
00:49:19: Wenn es euch gefallen hat, teilt den Podcast gerne mit euren Freundinnen und bewertet ihn auf der Podcastplattform Eurer Wahl.
00:49:26: Um keine Folge mehr zu verpassen folgt dem Podcast gerne – auch auf Instagram!
00:49:30: In der Beschreibung findet ihr wie immer den Link dazu und auch den Link zur Internetseite von gefunden Briefe wo Ihr unter anderem Hassans aber auch viele weitere Texte finden könnt.
00:49:40: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.
00:49:43: Macht's gut!