Folge 32 mit Hassan Altiziny
In dieser Folge begrüßen wir Hassan Altiziny, der 2014 aus Syrien nach Greifswald geflohen ist. Dort hat er Deutsch als Zweitsprache studiert und gibt jetzt dieses Wissen weiter, vor allem in Schreibkursen für geflüchtete Menschen. Ein großer Teil davon war der Workshop „Gefundene Briefe”, bei dem Menschen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse, aber auch von ihrer Flucht sowie ihren Wünschen und Hoffnungen schreiben. Selbst schreibt er viel zweisprachig, indem er seine eigenen Texte vom Deutschen ins Arabische übersetzt und umgekehrt.
Im Gespräch mit Marie spricht Hassan über die Erfahrungen in den Workshops, und warum das literarische Schreiben für den Spracherwerb wichtig ist. Vor allem wünscht er sich weitere Finanzierungsmöglichkeiten für Angebote zum Spracherwerb für Geflüchtete. Außerdem blickt er auf schwierige Momente, in denen Traumata und Traurigkeit den Alltag prägen.
Im Anschluss spricht Lisa mit dem Literaturwissenschaftler Stephan Lesker von der Uni Rostock. Dabei blicken die beiden darauf, wie Lyrik vom Orient nach Europa gekommen ist und übersetzt wurde.
Website von “Gefundene Briefe”: https://lettersfound.de/
unser Podcast auf Instagram: https://www.instagram.com/kapitelrauschen/?hl=de
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