Folge 27 mit Helga Schubert
Für die neue Folge unseres Podcasts zieht es uns ins dörfliche Neu Meteln in Nordwestmecklenburg: Hier besucht Lisa Gerlach die Schriftstellerin Helga Schubert. Dort, in der Nähe von Schwerin, lebt und arbeitet die ausgebildete Psychologin, die seit ihrem Gewinn des Bachmannpreises 2020 auch einem breiteren Publikum bekannt ist – geschrieben hat sie aber immer.
Im Gespräch ergründen die beiden ihr lebenslanges Schreiben, den Entstehungsprozess des Dokumentarfilms „Sonntagskind“ (2023) über Schuberts Werdegang – und wie es ist, im Alter von 80 Jahren einen der bedeutendsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Außerdem verrät Schubert, woran sie gerade arbeitet: Im November erscheint ihr neuer Band „Luft zum Leben“ bei dtv, aus dem sie sogar ein kurzes Gedicht für uns liest.
Schuberts Erzählungen weisen oft erkennbare Bezüge zu ihrem eigenen Leben auf. In diesem Kontext diskutieren Marie Zimmer und die Literaturwissenschaftlerin Anne Schülke-Witte autobiografisches Schreiben sowie seine Ursprünge, und Anne verrät uns, was es mit dem Begriff des „autobiografischen Pakts“ auf sich hat.
Neuer Erzählungsband „Luft zum Leben“ (VÖ: 13.11.2025): https://www.dtv.de/buch/luft-zum-leben-28513
NDR-Dokumentarfilm „Sonntagskind“ über Helga Schubert: https://www.ardmediathek.de/video/unsere-geschichte/sonntagskind-das-leben-der-helga-schubert/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMzMzU4N19nYW56ZVNlbmR1bmc
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